Meine Vita

Ingrid Kuehne

Es ist schon zig Jahre her, aber am Datum ändert sich eben nix. Ich bin am 13. November 1968 in Aldekerk geboren. Heute heißt es Kerken, aber wen interessiert das?

Nach dem Üblichen, wie Marienkindergarten und Petrusgrundschule, kam ich auf´s Mädchengymnasium, was mich einschlägig prägte. Positiv sieht anders aus, aber man kann die Zeit

Ingrid & Ralf

 ja nicht zurück drehen.

Bereits mit 12 Jahren spielte ich, durch meine Mutter an den Job gekommen, Theater in plattdeutscher Mundart. Die Zeit auf der Bühne empfand ich bereits damals schon als einfach genial und wusste: "Da willst du immer sein!!!" Auf heimischen Karnevalsbühnen fühlte ich mich auch zu Hause, mal hier mal da, aber im kleinen Rahmen.

Mittlerweile hatte ich 1989 meine Lehre als Schriftsetzerin abgeschlossen, dann lernte ich 1990 meinen Ralf kennen, der mich seitdem durch´s Leben begleitet. Nach seinem romantischen Antrag ("Sach, ma, soll´n wir heiraten!") haben wir dann 1995 "Ja" gesagt! 1998 kam unser Sohn Sven auf die Welt - was ich als allerwichtigstes Ereignis meines Lebens bezeichnen kann!

Gleichzeitig startete in diesem Jahr mein Weg über die Karnevalsbühnen am Niederrhein. Irgendwann häuften sich die Aussagen: "Du gehörst nach Köln!" 

2010
startete ich beim Festkomitee Kölner Karneval im literarischen Komitee, im gleichen Jahr schaffte ich es auf den Vorstellabend beim Regionalverband Düren. Mit lieber und ehrlicher Unterstützung von Peter Schmitz startete ich durch und spielte 2011 den Vorstellabend in Aachen und beim KRE. Auch hier war man von mir überzeugt
 
2012
setzte ich leider krankenheitsbedingt aus und nutzte die Zeit zum Schreiben. Zeitgleich beendete ich vorzeitig die Zusammenarbeit mit dem Festkomitee Kölner Karneval
 
team2013
entschloss ich mich zu einer dauerhaften Zusammmenarbeit mit dem Management La Colonia Promotion und der Agentur Ahrens. Dadurch führte mich mein Weg zur Kajuja Köln und direkt auf den großen Vorstellabend im Tanzbrunnen.
 
2014
schloss ich dann sessionstechnisch mit einem Bonbon ab. Der WDR lud mich zu „Blötschkopp und die Rampensäue“ ein, mich mit drei Kollegen zu messen. bloetschkopp2014aDen Titel Rampensau konnte ich gewinnen und besonders freute mich daran, dass es ein Publikumspreis war. Ebenso faszinierte es mich, was diese TV-Präsenz auslöste.
Im Sommer - in der eigentlich ruhigen Zeit für Karnevalisten - reifte die Idee: Probiers doch mal mit Kabarett!
Direkt nach der WM wagte ich mich auf die Bühne des Art-Theaters in Ehrenfeld zur "KGB - Kunst gegen Bares". Der Begeisterung des Moderators Gerd Buurmann ist es wohl zu verdanken, dass ich noch in der gleichen Woche auf die Bühne bei "Escht Kabarett" durfte. Viele bunte Mixed Shows schlossen sich an.
Im Herbst wurden die Rufe nach einem Soloprogramm lauter, denn schon oft hatten Leute gesagt, wenn ich nach 20 Minuten im Karneval von der Bühne ging... "Dir könnt ich stundenlang zuhören!"– im Winter 2014 hab ich mich dann entschlossen, ein Solo zu schreiben.
Im Herbst 2014 konnte ich mit einer neuen Rede – ebenfalls bei der Kajuja Köln - an die Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen.
 
2015
durfte ich auch bei den Rampensäuen wieder mit dabei sein. Diesmal als Pate für meinen lieben Kollegen "Dä Knubbelisch vom Klingelpütz"! Im Februar war es dann soweit, mein Solo startete in der Heimat, in Xanten. Was als kleines Event mit ein paar interessierten Gästen in die Vorplanung ging, übertraf meine Erwartungen beiweitem. Drei ausverkaufte Säle bei der Vorpremiere mit je 140 Gästen legten den Grundstein für ein zweites Standbein neben dem Karneval. Die sich anschließenden Termine waren auch immer ruckzuck ausverkauft und die Menschen gaben mir persönlich oder per Mail ein positives Feedback. ingrid1
Im Herbst schlug meine neue Karnevalsrede so ein, dass der Express mich auf die Titelseite setzte, inkl eines tollen Artikels von Bastian Ebel. Jetzt wurden auch viele auf mich aufmerksam, die mich vorher noch nicht wahrgenommen hatten. Ebenso drehte ich mit Marc Metzger das Best of der Rampensäue bei mir zu Hause in Xanten, was in 2016 ausgestrahlt wurde.<
 
2016
startete mit der Ausstrahlung des NRW Duells, wo ich teilgenommen habe. Besonders freute ich mich über meinen Sieg, da ich ein Hospiz am Niederrhein mit der Siegsumme von 3000 Euro taträftig unterstützen konnte. Im Karneval hatte ich in diesem Jahr das erste Mal den Gürzenich auf meiner Auftrittsliste. Das ist eben wie eine Goldmedaille bei Olympia, wenn man dort auf der Bühne stehen darf. Trotz ein bißchen Herzklopfen lief es aber super. Einen Tag zuvor gab es die Aufzeichnung der „Mädchensitzung“ im Sartory – wo ich auch zum allerersten Mal auf der Bühne stand. Die Übertragung an Altweiber löste einen absoluten Hype aus. Luftschnappen nach einer tollen und kurzer Session war nicht drin, denn sofort standen wieder Kabaretttermine auf meinem Kalender. familieTrotz der Kürze, die ich jetzt erst im Kabarett auf der Bühne stehe – durfte ich mich über einige Nominierungen für Kabarettpreise freuen. Bereits 2015 wurde ich 3, bei der Krefelder Krähe, mein allererster Kabarettpreis. Danach gab es den 2. Platz beim Laach Ovend in Niederkassel, den 2. Platz beim Euskirchener Kleinkunstpreis, den 3. Preis beim Paderborner Einohr – und 2016 dann das Highlight für jeden Kabarettisten – ich war neben 11 tollen Kollegen nominiert fürs „Schwarze Schaf“. Ein Preis der von Hanns-Dieter Hüsch ins Leben gerufen wurde und gerade am Niederrhein – meinem Zuhause – einen enormen Stellenwert hat.
Im März gingen wir in vier Städten in die Vorrunden. Allein meine Nominierung wurde schon medial so positiv bewertet, dass ein Einzug ins Finale fast nebensächlich wurde. Zwei Vorrunden konnte ich für mich entscheiden, eine Platzierung im Finale blieb jedoch aus, da mein Programm leider nicht politisch war. Was in meinen Programmen aber immer so ist, denn von Politik versteh ich nichts!
Seit Mai 2016 bin ich offiziell Botschafterin der Herman-van-Veen Stiftung. Diese Stiftung setzt sich für Kinder und Behinderte ein, ein Paket, dass ich nur zu gerne unterstützen möchte!
Im Mai 2016 qualifizierte ich mich in Fürstenfeldbruck für das Finale des Paulaner Solo+ 2016, wo ich dann im Oktober den 1. Platz gewonnen hab. Also auch in Bayern kann man über mich herzhaft lachen.
Im September 2016 fuhr ich auf der Aida Vita durch die Ostsee, um die Gäste an Bord mit meinem Kabarettprogramm zu unterhalten. Bis auf den Abend mit der Windstärke 11, hatte ich mit meinem Mann und vielen neuen Bekannten eine tolle Zeit auf See.
Nach meinen drei tollen Jahren bei der Kajuja startete ich im Frühjahr beim Klub Kölner Karnevalisten (KKK) in Köln und wurde als Hospitant aufgenommen.
Im Oktober schaffte ich es auf den großen Vorstellabend im Maritim, der mit 1500 Gästen ausverkauft war. Nach meiner Rede stand der ganze Saal und ich war so glücklich, dass auch dort die Karnevalisten Spaß an meiner neuen Rede hatten.
 
Die Karnevalssession steht vor der Tür mit Aufzeichnungen für´s ZDF und vielen neuen Sälen... ich freu mich drauf!